Samstag, 3. Dezember 2011

Fremdes Viech

Fliegenverkrustetes Flackern
die Abgründe meiner Augen
die Schatten & Scharten
stille Abscheu vor dem
der meinem Blick nicht weicht.

Abende
wo ich unten lag
vermischen sich
mit Abenden
wo ich oben lag
mit Abenden
wo ich blind
im Haufen lag
und gesammelte Körperwärme
nur die Perversion
von Geborgenheit-

mit Abenden
wo ich die Stiegen hinunterfiel
im salzigen Blutrausch
brüllend in den Gassen
und die elendige Brüllerei
die den Menschen
vom Viech unterscheidet
nur eben manchmal -!-

In fremden Zungen zu sprechen
die einem
so grausam vertraut vorkommen
denn die Dämonen
waren immer schon
tief in mir drin.

Mir selbst
in die verbrauchten Augen zu sehen
fällt mir
nicht immer leicht.

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