Sonntag, 14. Oktober 2012

Konfuzius sagt


In der Ruhe liegt die Kraft. Wir hetzen uns, um keinen Moment des Lebens zu verpassen. Und am Ende verpassen wir das Leben selbst, verpassen wir uns.

Mit dem elekrischen Licht kommen die Tiere angekrochen, und ich reite mit ihnen in die Nacht. Bis zum Morgengrauen kehre ich heim. Die Tiere schlafen, und ich bin immer noch wach & rastlos. Schlaf ist was für Feiglinge, Kaffee meine Religion. Sanft steigen graue Lichtbögen von meiner Hand, die die Tasse hält. Ein Tier ist aus mir geworden. Welches den Tag scheut wie ein Vampir.

Ich gönne mir wieder Schlaf, den Luxus des kleinen Mannes. Ob ich das verdient habe? Fragt sich der Fließbandarbeiter, kurz bevor die Lichter ausgehen. Leben wie in der Waschtrommel: Der Grauschleier hebt sich, die Farben kehren zurück in die Welt. Und mit den Farben ich, einen Kometenschweif nachziehend.

Manchmal klemmt das Gaspedal, und du rast besten Wissens Richtung Wand.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen