Samstag, 3. November 2012

Im Nacken kurz


Seit Jahren habe ich keinen Friseursalon mehr von innen gesehen. Und doch laufe ich nicht herum wie der letzte Lump. Was braucht's schon mehr als ne kleine Maschine und den Mut, die Sache selbst anzugehen? 

Dabei will ich die Arbeit der Friseure nicht schlechtreden. Wer für ein solches Gehalt morgens aufsteht, verdient meinen Respekt. Ich wende mich an ein paar Neugierige, die sich gerne selbst an ihrem Kopf versuchen möchten. 
Genausogut könnte ich öffentlich Standpunkt zum manuellen Handbetrieb beziehen, und doch würden meine Unkenrufe die Prostitution nicht ausmerzen. Manchmal sollte man auch einen Profi ranlassen. Die wissen einfach am besten, wie es geht. Merke gut auf und schreib's dir hinter die Ohrlöffel, auf dass du das nächste Mal aus der Lektion Nutzen ziehst. Vielleicht brauchst du nach den ersten Versuchen noch den Fachmann, der die schlimmsten Fehler korrigiert. Aber ein Meister ist noch nie aus dem Himmel gefallen. Und wenn, dann genau auf die Fresse.

Eine gute Haarschneidermaschine liegt in der Preisklasse von einem bis zwei Friseurbesuchen. Wichtig beim Kauf:
  • Leistung von 3 Watt oder höher
  • flexibler Schnittaufsatz (Finger weg von einzelnen Aufsätzen für jede Länge, bei manchen Geräten rütteln die von alleine runter!)
Besonders bei kurzen Haaren bietet es sich einfach an; da kann man nicht viel verkehrt machen. Sowohl dem Anfänger als auch dem Fortgeschrittenen ist ein Handspiegel anzuraten. Egal wie gut du bist, es sind noch keinem Augen aus dem Hinterkopf gewachsen!

Stoppelbereiche und Übergänge mit der Maschine, für den Hinterkopf und den letzten Schliff wirst du wohl die Schere brauchen. Und bitte kein 1-Euro-Artikel vom Discounter, tu dir das nicht an. Entweder das Teil, was bei deiner Haarschneidemaschine dabei war, oder gleich eine spezielle Haarschere. Kostet auch nicht die Welt, guck mal beim nächsten Drogeriemarkt deines Vertrauens vorbei.

Vielleicht habt ihr ja auch jemand, der die Maschine in die Hand nimmt. Aber mit der Geduld ist das so eine Sache. Dann mache ich's mir lieber selbst.

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