Sonntag, 29. September 2013

Schmuddelporno


Softes Licht und Beatmusik. Eine Wasserpfeife macht die Runde. Kinder malen Mandalas auf den Asphalt. Der Dichter räkelt sich nackt auf dem Bärenfell, in all seiner hässlichen Haarigkeit.

Kaum zu glauben, dass manche Menschen mich für einen Exzentriker halten. Neulich kam ich in eine Kebapbude, wo man anstarrte, als hätte sich der Papst zu einer Audienz herabgelassen. Nun gut, trotz der späten Stunde trug ich meine Sonnenbrille. Dazu mein weißes Sakko, nebst güldenen Turnschuhen und dem Drachenhemd.

Nein, ich bin kein stadtbekannter Freak. In einigen Straßen kennt man mich noch nicht. Na gut, eher die Randbezirke. Diese Kebapbude gehörte nicht zu meinem üblichen Umfeld. Aber auch in der unteren Innenstadt sollen sie mich noch kennenlernen!

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