Donnerstag, 20. Juli 2017

Postkarte "Christoffer"

http://maxpixel.freegreatpicture.com/Dead-Zip-Blood-Make-up-Woman-Face-Ceremonial-1761844
Kehret zurück zu den Anfängen, Christoffer begins.

Freitag, 14. Juli 2017

Postkarte "Lotta"

https://pixabay.com/de/beine-frau-fersen-sexy-haut-knie-1031525/
Wolltest du schon immer mal wissen, wie die Reichen und Schönen ficken? Dann hol dir diesen Klassiker der Einhandliteratur!

Montag, 10. Juli 2017

Leseprobe aus "Pennerbrenner"


Nachdem Jenny ausgeblutet war, trieb er mit seiner Machete Kerben in den Ast, sie kam herunter wie faules Obst. Justus verging sich an ihrem Leichnam. Ihr Kopf, von wenigen verbliebenen Sehnen und einem dünnen Hautlappen getragen, riss dabei ab. Er rollte ein Stück das Gelände abwärts, und starrte ihn aus staubigen Murmeln an. Der Tod schenkte ihr keine Würde. Der Tod schenkte niemandem etwas. Justus Wohlleben war ein stürmischer Liebhaber.
„Mensch, was bist du blass. Kommt bestimmt von der Nachtschicht. Gönn dir mal Solarium, siehst gleich viel geiler aus.“
Hinterher das Dilemma, sie loszuwerden. Taxigeld konnte er sich sparen, der Anreiz fiel aus. Einen Kaffee hätte sie auch nicht runterbekommen mit ihrem geschwollenen Blaseschlund. Er wäre ihr wie Abwasser aus dem Halsloch gesickert. Wohlleben packte die Hure an den Handgelenken, und zog sie hunderte von Metern durch den Wald, bis er auf eine Seitenader des Main traf. Jenny bekam eine Seebestattung erster Güte. Wasser und Flusskiesel spülten alle Spuren seiner Behandlung von ihr ab, bis auf die klaffende Wunde unter ihrem Kinn. Mit ein wenig Glück geriet sie in die Flügelschraube eines Binnenschiffs, und wurde in Fischfutter verwandelt, noch bevor der hässliche Tag zu Ende ging. Justus kehrte zurück zum Tatort, um ihren Kopf zu holen. Sollte er sie an den Haaren packen? Oder wie eine Bowlingkugel, die Finger tief in Nase und Mund vergraben? Jennys Kotze glitschte zwischen seinen Fingern. Weit schleuderte er die Kugel durch den Wald. In Rotation begriffen sprenkelte sie Blätter und Zweige mit allen Körpersäften, die so an ihr klebten. Erbrochenes, Blut und Lymphe. Menschen hatte Justus noch nie leiden können. Hässliche Schleimbeutel, und wenn du sie aufschneidest, wird es nicht gerade appetitlicher. Mit einem sumpfigen Platschen landete ihr Kopf im Wasser, das Haar wie eine Medusa um ihr Haupt verteilt. Die Strömung nahm ihn mit. Er hatte bessere Ficks gehabt in seinem Leben, viel bessere.

Komm mit mir auf die Jagd. Die Sozialschmarotzer verstecken sich im Taschenbuch und Ebook.

Samstag, 8. Juli 2017

Pennerbrenner


Der boniverwöhnte Banker Justus Wohlleben wurde als Kind von Obdachlosen gequält. Grausam erlegt er Pimmel-Willy und seine getreue Rattenschar. Was nicht verbrennt, dem tritt er den Schädel mit dem Stiefel aus. Wie weit würdest du gehen, um deine Bedürfnisse zu stillen? Wie weit für Liebe? Wie weit für Hass? Wie weit für einen Schluck Branntwein? Justus Seele ist zerbrochen seit dem Tag seiner gewaltsamen Entjungferung. Mit dem Flammenwerfer jagt er die Penner aus ihren Nachtquartieren. Der einsame Gipfel des Raubtierkapitalismus kennt nur eine Währung: Angebot und Nachfrage.

Investieren Sie noch heute in verlaustes und verlumptes Humankapital. Das Angebot ist als Ebook und Taschenbuch erhältlich!

Donnerstag, 6. Juli 2017

Arya Green: Kaltfleisch Gesamtausgabe



Hallo meine Lieben!

Heute gibt es eine Rezension für die Liebhaber des Extremen unter Euch!
Heute geht es um:

*Kaltfleisch*
Autor: Thomas Reich

Format: Taschenbuch, Ebook
Preis: TB 18,99 / Ebook 9,99
Seitenanzahl: 336

Dieses Buch gibt es auch als Einzelausgaben:

Kaltfleisch 1 - Faule Begierden
Kaltfleisch 2 - Vergorene Liebe
Kaltfleisch 3 - Knackige Knochen
Kaltfleisch 4 - Sinnliche Särge

Über Thomas Reich:

++SPLATTER++PORNO++SATIRE++

Thomas Reich ist ein junger Autor aus Villingen-Schwenningen und auf seinem Gebiet eine absolute Koryphäe.

Lustvoll überschreitet er persönliche Grenzen, und die seiner Fans allemal. Seine aberwitzigen literarischen Kreationen sorgen dafür, dass unbedarften Lesern der Atem stockt und das Essen aus dem Gesicht fällt.

Seine Geheimzutat?

Eine Mischung aus härtestem Splatter, absonderlichen Perversionen und ein wenig saftiger Pornografie. Aber auch beißende Ironie und rabenschwarzer Humor finden sich in seinen Werken. Mit jedem neuen Buch wächst das Spektrum seiner Perversionen.

*Klappentext*:

Wie weit darf Mutterliebe gehen?

Als die Polizei die Wohnung aufbricht, finden sie einen völlig verstörten und verwahrlosten Neunjährigen. Daneben liegt der Leichnam seiner Mutter.Doch sie ahnen nicht, welch abscheuliche Szenen sich in der Vergangenheit abgespielt haben.

Wenn alle Tabus zerbrochen wurden. Reift das Verlangen nach kaltem Fleisch heran, wie eine faule Frucht.

*Fazit*:

Als erstes möchte ich Thomas Reich für das tolle Rezensions Exemplar danken. Ich fand mich in einer unglaublichen Welt wieder und es wurde mir keine Sekunde langweilig.

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Als ich anfing dieses Buch zu lesen, hatte ich etwas Respekt vor dem Thema Nekrophilie, aber da ich sehr gerne neues ausprobiere wie ihr wisst, ihr kennt mich, las ich es natürlich und kaum hatte ich angefangen, konnte ich auch schon nicht mehr aufhören.

Ihr werdet in eine Welt hineingezogen die ihr wahrscheinlich nie begreifen werdet, die wir alle wahrscheinlich nie begreifen werden.

Ihr bekommt einen Einblick in das Leben eines kleinen Jungen, der in einer verwahrlosten Wohnung neben dem schon älteren Leichnam seiner Mutter gefunden wird.

Man bringt ihn in ein Heim, wo sich langsam aber sicher seine merkwürdigen Seiten zeigen.

Er ist nicht wie andere Kinder und wird es auch nie sein, und so begleiten wir ihn bis ins Erwachsenen Alter und sehen zu wie seine "Begierden" Gestalt annehmen und wie er seine sexuellen Gelüste versucht zu befriedigen.

Doch das ist alles nicht so einfach, wenn man auf lebloses Fleisch steht, und doch findet er immer wieder einen Weg.

Was aber ist mit Zwischenmenschlichen Beziehungen?

Wird er jemand eine Beziehung zu einem lebenden Wesen führen können?

Ohne das seine Mutter immer wieder für ihn, trotz ihres Ablebens, im Vordergrund steht?

Das alles erfahrt ihr in Kaltfleisch.

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Ich warne Euch aber, wenn ihr so etwas noch nie gelesen habt, oder wenn euer Ekel sehr hoch ist, dann solltet ihr die Finger von diesem Buch lassen.

Seid ihr aber Fan´s von Ekligem und Gewalt, dann seid ihr hier absolut richtig und könnt euch auf eine interessante Geschichte freuen, die euch so manchmal schwer schlucken lassen wird.

Thomas versteht es uns zum Ekeln zu bringen und er weiß ganz genau wie man die Leser an seine Grenzen treibt, dass muss man ihm lassen.

Ein Autor der auf seinem Gebiet ein Meister ist!

Dies wird nicht das letzte Buch gewesen sein, was ich von Ihm lese, denn er hat mich mit seiner Story, aber auch mit seinem Schreibstil absolut überzeugt.

Thomas, ich danke dir das ich dein Buch lesen durfte und freue mich wenn ich mal wieder etwas für dich rezensieren darf.

Und jetzt auf geht´s und ab zu Amazon!

Lest dieses Buch und ihr werdet Ekel mit ganz anderen Augen sehen!

Viel Spaß beim Lesen meine Lieben!

Eure Arya Green

Freitag, 30. Juni 2017

Postkarte "Faule Begierden"

https://pixabay.com/de/photoshop-manipulation-digitale-kunst-2123207/
Komm zu Mutter ins Bett. Schmiege dich an ihre kalte Haut, und schlürfe Geborgenheit aus ihren Knochen.

Montag, 26. Juni 2017

Nervenaufreibend


Gestatten, Karl Aries, unter Freunden auch Karies. Hast du brav geputzt? Ich ziehe meinen Schniepel durch alle Zahnzwischenräume. Wer etwas findet, der darf es behalten. Und von diesen Essensresten lebe ich wie ein Penner. Wenn es stürmt, weht mir der Mundgeruch entgegen. Na, gab's wieder reichlich Knoblauch? So kriegst du nie eine Alte weggebuttert. Ach, jetzt wirste auch noch frech? Wenn du mir blöde kommst, hol ich meim Brudern, den Baktus. Dann fliegt die Kauleiste!

Freitag, 16. Juni 2017

Donnerstag, 15. Juni 2017

Ich behalte dich im Auge


Tu nicht so scheinheilig. Du warst in der Schmuddelecke, Bücher kaufen. Kein Grund, sich zu schämen. Bist doch schon achtzehn. Oder hast genügend Haare da unten, dass ich es dir abkaufe. Schnapp dir einen Schmöker, und geh dir einen keulen. Dein Penis kann ein Lesezeichen sein.

Samstag, 3. Juni 2017

Lutschmaul

https://www.flickr.com/photos/photomequickbooth/2891825517/
Ich erkenne ein
perfektes Lutschmaul
wenn ich es sehe.

Du kannst schlank sein
wie eine Gerte
oder voluminös
wie eine Presswurst
in deiner Stoffschwarte.

Ich sehe es
in deiner Art zu lächeln
wie sehr du
meinen Schwanz
in deiner Kehle möchtest
gib es doch zu
du starrst mir
seit einer Viertelstunde
auf den Schritt
und überlegst dir
was du
mit dieser Beule anfangen könntest.

Knie vor mir
dass ich dein Haar packen kann
näher heranziehen
bis ich dein Gaumenzäpfchen spüre
und den genoppten Schlund.

Mach es mir.

Freitag, 2. Juni 2017

Freitag, 26. Mai 2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

Dunkles Kapitel: Ausgeschabt


Der Mensch ist es gewillt, einen Berufsweg einzuschlagen, indem er sich wohlfühlt und mit dem er sich identifizieren kann. Dr. Engelmachers Vorlieben für ungeborene Föten sowie für pralle, schwangere Bäuche steht dem Gynäkologen nichts im Wege. Um jegliches Martyrium an seinen Patienten durchführen zu können, benötigt er nur eine Waffe, und zwar Vertrauen, doch wer ist vertrauenswürdiger als der eigene Arzt?

Da das Buch recht dünn ist, war ich überzeugt davon, es in recht kurzer Zeit zu beenden. Tja falsch gedacht, schon nach einigen Kapiteln musste ich mal Pause einlegen. Der Autor versteht es ein Ekelgefühl bei mir heraufzubeschwören. Gott sei Dank fing ich mich nach einigen Stunden wieder und es konnte weiter gehen, ich wollte es ja unbedingt beenden und der Gedanke, dass mir einige Kapitel zu zusetzten, ließ mich neugierig werden. Nach und nach gewöhnt man sich an jegliche verstörenden Gedanken der beschriebenen Personen. Kurzzeitig kam ich an ein paar Stellen aus der Geschichte raus, fädelte mich aber immer wieder nach einigen Sätzen wieder ein.

Kurzer und recht ekelhafter Lesegenuss

Vielen Dank an Dunkles Kapitel 👶.

Samstag, 20. Mai 2017

Freitag, 19. Mai 2017

Postkarte "Ausgeschabt"

http://maxpixel.freegreatpicture.com/Pregnancy-Belly-Black-Pregnant-1616246
Holt die Eiskelle raus, es gibt Babys! Hier geht es zur Klinik.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Behindert bis in den Daumen


Gleich kommt mein geiler Pfleger, und windelt mich, dass mir hören und sehen vergeht!

Geistig zurückgeblieben von der ersten bis zur letzten Seite👌.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Sonntag, 14. Mai 2017

Podcast-Interview auf Evil Ed


Er schreibt Bücher, bei denen dem Leser das Essen aus dem Gesicht fällt. Trotzdem ist er aber noch ein normaler Mensch geblieben - zumindest wenn man den EVIL ED Standard anlegt.

Zum Start seines aktuellen Werkes "Krüppelknüppel", in dem ein bisexueller Krankenpfleger Behinderte sexuell missbraucht und dann zu Gladiatorenspielen erzieht, unterhielten wir uns mit Thomas und entlockten ihm einige interessante Infos.
Unter der festen Gummischicht reifte Lara dahin. Ihre Drüsen produzierten ein stinkendes Sekret, welches an asiatische Fischsauce erinnerte. Sie funktionierte besser als jeder Zwiebelsud. Es ging nichts über eine ordentlich fermentierte Fotze. Sieben volle Tage gärte der Fischtopf unter seinem Tiegel. Es war an der Zeit, das Frischesiegel zu erbrechen.
„Willst du an dir riechen?“
„Danke, ich verzichte.“
Wer schreibt denn sowas? Das hatte uns auch interessiert und so trafen wir uns mit Splatterautor Thomas Reich.

Erstaunlicher Weise entpuppte sich der Vater der Perversionen, der versucht in jedem Buch neue Tabus zu brechen, als ein durchaus witziger Gesprächspartner. Wie ich schon in meinem Review zu seinem vorletzten Buch "Ranzig" vermutet hatte, versteckt sich hinter der Maske des perversen Schreiberlings, ein Mensch mit einem sehr sarkastischen Humor und einer interessanten Geschichte.

In unserem Gespräch gehen wir auf einige seiner Werke ein, entdecken zusammen einige interessante rote Fäden, die Thomas selbst noch gar nicht so bewusst waren und sorgen mit Textauszügen (wie immer in unvergleichlicher Weise von Olaf gelesen!) dafür, dass Euch beim Hören das Essen aus dem Gesicht fällt.

Wie bei uns EDdies üblich gibt es natürlich auch wieder eines unserer beliebten Intros. Ebenfalls gibt es wieder Musik von "Salem´s Pop". Diesmal neben unserem EVIL ED Theme auch noch als End-Theme den Song "The Creeps" aus dem genialen Album "Finally Insane".


Im Original auf Evil Ed, der macht öfters so komische Sachen...

Freitag, 12. Mai 2017

Postkarte "Ranzig"

https://pixabay.com/fr/fromage-stilton-bleu-moisissure-bleue-3491/#_=_
Milchsauer vom Leib geschabt, erwartet dich diese Spezialität im Käseshop.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Samstag, 6. Mai 2017

Freitag, 5. Mai 2017

Postkarte "Roadkill"

https://www.flickr.com/photos/diongillard/252757170/
Willst du Daddy zu Diensten sein? Oder soll er dir nur den Wanst ausschlagen? Dann komm in die Pflegefamilie...

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ich bin der geilste

https://www.flickr.com/photos/21762215@N07/7679517676/
...Türstopper im ganzen Haus!

Dienstag, 2. Mai 2017

Ich bin bekannt

https://www.flickr.com/photos/markjsebastian/324415953/
...ich steh am Straßenrand!

Montag, 1. Mai 2017

Bei Sympathie

https://www.flickr.com/photos/dogpaste/4342663963/
...fällt Ficken leichter!

Freitag, 28. April 2017

Wenn Oma geil ist

https://www.flickr.com/photos/alexandriapasse/10522176614/
...brauchst du Haftcreme!

Mittwoch, 26. April 2017

Frühjahr ist Gartenzeit


Bist du schon beschnitten? Oder soll ich deinen jungen Trieben nachhelfen? Wer einen Fetisch hegt für geile Gewächse, dem kann geholfen werden.

Viel Spass wünsche ich Michael Merhi aus Berlin.

Dienstag, 25. April 2017

Fäkalterror in Berlin

Wer kiloweise Scheiße frisst, überall der Größte ist! Ich versende Fäkalterror an einen befreundeten Verleger und Booktuber. Herr Merhi, ich wünsche ein braunes Lesevergnügen.

Auch ne Extrawurst? Hier gibt es das Buch.

PS: Bevor ihr mich für vollkommen pervers haltet, es ist Erdnussbutter!!!



Montag, 24. April 2017

Rollerbslein: Krüppelknüppel


Jep, nach reichhaltiger Lektüre diverser THOMAS REICH-Bücher, bin ich nun bei einem Werk angekommen, wo ich sagen muss:"Nicht Mein`s!" und das, obwohl selbst AUSGESCHABT oder die KALTFLEISCHGESAMTAUSGABE nach meinem Geschmäckle waren.

Tja, mit KRÜPPELKNÜPPEL wir haben hier einen knapp 150-seitigen Extremroman, bei dem jeder bisexuelle Sadist voll auf seine Kosten kommt.
Hilflose Behinderte beider Geschlechter werden in allen Varianten missbraucht und gequält. Hauptfigur ist Severin Klein, der seinen behinderten Bruder früh und auf übelste At und Weise verloren hat. Dieser Bruder wurde wie ein Tier im Keller gehalten und und und - nix spoiler!-) Lest selbst, wenn Ihr mögt:)

Bücher von Thomas Reich sind nie leicht oder nett, aber diese allseitige Hilflosigkeit auf der einen Seite ist so krass und sinnlos dargestellt, dass mir selbst ein EXTREMBUCH aus dem Festa-Verlag, DER TERATOLOGE, sanft und gemütlich vorkommt, obwohl dort auch Behinderte missbraucht und gequält werden. Dort wird der Leser aber einem Faden durch`s Buch geführt und kann sich hier und da mit seinem Kopfkino einschalten. Abschalten beim Lesen, Identifizieren oder Kopfkino, konnten bei mir nicht aufkommen. Nix:(

KRÜPPELKNÜPPEL war nicht komplett schlecht oder oder oder, war aber nicht Mein`s!

Ich warte auf die nächsten Leckerbissen von Thomas Reich, denn bisher musste der Leser nie lange warten!-)

Nur 2 Sterne, selbst Stammleser kann man an ihre Grenzen führen. Trotzdem vielen Dank an Rollerbslein.

Freitag, 21. April 2017

Wer sie zuletzt angepackt

https://www.flickr.com/photos/tipstimesadmin/11557918763/
...der zahlt die Abtreibung!

Dienstag, 18. April 2017

Ein Dreier?

https://www.flickr.com/photos/sebastianfritzon/2315471170/
...aber flott, ich habe keine Zeit!

Freitag, 14. April 2017

Leseprobe aus "Krüppelknüppel"


Wehrlos wie Schlachtvieh nahm er Kleins fleischige Hand, und ließ sich führen. Bei seiner Dosierung wäre er sonst mit dem Kopf gegen die Wände geschlagen, sein Zimmer aber hätte Hochgart nie erreicht. Severin wurde rot dabei, es war ein sehr intimer Moment. Händchenhaltend gingen sie durch den Flur, als wäre dies die Bewährungsprobe für ihre ramponierte Beziehung. Es war romantisch, sein Hirn auszulöschen. Wie eine Braut hätte er ihn über die Schwelle hieven sollen, doch Franks enormes Körpergewicht verbot diese Option. Severin hatte schon immer auf Berge verschwitzten Fleisches gestanden, dem die Angst noch aus den Poren tropft wie einem Tier. Alles was du tust oder sagst, kann als Gleitmittel gegen dich verwendet werden.
„Komm, mein Schatz.“
Rosenblüten lagen auf den Laken verteilt. Klein hatte sie in seiner Mittagspause im Park gepflückt, und sich dabei an den Dornen verletzt. Weil er schnell agieren musste, um nicht erwischt zu werden. Doch was wiegte schwerer an dem Tag, wo du mit dickem Sündenregister vor deinen Schöpfer trittst: Dass du ein Beet geschändet hast, oder einen medikamentös wehrlos gemachten Behinderten? Severin Klein begann, sich auszuziehen.
„Es war eine schöne Hochzeit, das Buffet lecker und reichhaltig. Die Gäste haben bis in den frühen Morgen getanzt. Mein Schatz, du sahst einfach hinreißend aus in deinem gestreiften Bademantel und den grauen Pantoffeln. Wir hatten sogar einen Zauberer.“
„Kaninchen aus Hut?“
„Sagen wir, er hat den Kobold aus der Hose befreit mit seinem langen, harten Zauberstab.“
„Schade. Hätte gern gesehen.“
„Das kannst du! Wie würde es dir gefallen, wenn ich den Zaubertrick nachspiele?“
„So richtig?“
„So richtig-richtig. Bis dir der Arsch blutet.“
„Toll!“
Frank Hochgart klatschte in die feuchten Patschehändchen. Er war nervös, wie vor jeder Vorstellung. Dabei konnte er sich keine Vorstellung machen, was gleich abging. Severin führte ihn zum Bett, dem Ort seiner Hochzeitsnacht. An den Wänden hingen Bilder in Fingerfarben hinter Passepartout. Er hatte sie letzten Herbst dort angebracht, um Frank eine Freude zu machen. Nun bildeten sie das erotische Stimuli im Hintergrund. Geradezu zärtlich zog er dem sanften Riesen die Hose aus.
„Du trägst eine Windel?“
„Doktor Scheurer sagt, ich bin nicht ganz dicht.“
„Sehe ich. Quasi ein Auslaufmodell.“
Damit hatte er nicht gerechnet. Gleichzeitig machte es ihm einen Harten, ohne dass Frank ihn mit seiner fleischigen Pranke anfasste. Er allein trug die Darmschuld an dieser gescheiterten Kreatur. Weil er ihm das Wichsen beibrachte, geriet Frank in Schwierigkeiten und musste medikamentös ausradiert werden. Trotz der verlustreichen Wesensänderung blieb ein nicht abzustreitender erotischer Reiz. Er allein hatte ihn zerstört.
„Worauf wartest du? Dann mal runter mit der Windel!“
Mühsam plagte Hochgart sich mit den Klebeverschlüssen. Als schaue man einer betrunkenen Ameise zu, die krampfhaft versucht, Blattreste in den Bau zu tragen.
„So wird das nichts.“
Severin öffnete die Vorderseite. Man konnte Glück haben, wenn man ein Baby wickelte, und es hatte keinen Furz gelassen. Oder man fand eine braungelbe Katastrophe vor, wie in Franks Fall. Bis zum Bauchnabel hatte er sich eingeschissen, und hinten dürfte es kaum besser aussehen. Mit zwei Fingern zog er die wulstige Vorhaut zurück. Selbst die Nille hatte etwas abbekommen. Klein ging mit der Nase heran, um das volle Bukett zu kosten. Dann nahm er ihn in den Mund. Zwischen seinen Zähnen knirschten Samenkörner. Er erinnerte sich: Gestern hatte es Bircher Müsli gegeben. Was der Körper als unverdaulich betrachtete, landete in der Windel. Klebte unter der Vorhaut, und steckte im Brunzloch. Severin leckte ihn sauber wie eine Vogelmutter ihr Kind. Und genauso schmeckte es: Wie Wiedergekäutes.
„Dreh dich um.“
Hier wurde es wirklich unangenehm. Herrschten auf der Vorderseite noch gemäßigte Ausscheidungen vor, war Franks Hinterteil ein einziger Brei. Mit Mühe und Not konnte er sein Arschloch finden. Die zart verästelte Blume, die er in der Hochzeitsnacht zu pflücken gedachte. Mit beiden Händen bog er die Makronenmasse beiseite. Da war es endlich, eingesäumt von fast unsichtbaren Albinohärchen, weißblond wie die wenigen Stoppeln auf seinem rasierten Schädel. Klein leckte sie sauber, bis die weiche Opferhaut rosa schimmerte.
„Das kitzelt.“
„Ich wusste, dass es dir gefällt.“
Der Pfleger bockte seinen Hintern auf wie eine Zielscheibe im Schießstand einer Jahrmarktsbude. Wer würde dem Blechkaninchen das Fell wegballern? Nur mühsam fanden Severins Hände Halt in Franks verschmiertem Hinterteil. Auf Gleitcreme konnte er verzichten. Es packte eine dicken Batzen, und ölte sich den Kolben ein. Damit müsste es gehen.
„Wenn es wehtut, ist es Liebe.“
Severin glühte aufrichtig für seinen Behinderten und dessen massigen Körper, wie es nur ein Pfleger fertigbrachte. Von einer Mutter wäre nicht zu erwarten gewesen, dass sie freundschaftliche Gefühle für ihren Sohn entwickelte. Also war Klein ihm Vater und Mutter zugleich. Der angekettete Bruder im Keller. Das dunkelste Geheimnis seiner Jugend. Die Monster im Keller. Er war alle Geister seiner eigenen Vergangenheit und der Schrei des Vogels über den Feldern. Ein Habicht kreiste über den Wurzelsoden, und stürzte sich auf die Feldmaus mit dem Gesicht eines sabbernden Idioten.
„Aua macht!“
„Du weißt nicht, was Schmerz ist. Du hast echten Schmerz nie kennengelernt.“
Er hätte gnädig sein können. Rücksicht nehmen auf seinen unerfahrenen Sexualpartner. Aber das stimmte ja nicht. Dass Frank Hochgart vollkommen unerfahren war. Alles war er übers Ficken wusste, hatte Severin ihm beigebracht. Wenn man langsam machte, entspannte sich der Schließmuskel irgendwann. Nahm man auf biologische Begebenheiten keinerlei Rücksicht, riss er ab wie eine Gitarrensaite. Im einen Moment rammelte Severin noch gegen ein Segeltuch, im nächsten Moment warf er die Salami in den Hausflur. Das verstand man unter barrierefreiem Bumsen. Hochgart wehrte sich trotz der starken Medikamente wie ein Tier in schwerster Not.

Magst auch einen zwischen die Hinterbacken? Dann hol dir das Buch...

Mittwoch, 12. April 2017

Krüppelknüppel



Die EUTHANA öffnet ihre Pforten zum barrierefreien Bumsen. Sei auch du Teil der Orgie, oder feuere die behinderten Gladiatoren an!

Wem "Ausgeschabt" noch zu human war, der kommt in dieser Anstalt auf seine Kosten! Die Windeln sind prall gefüllt mit Scheiße und Erektionen, der Sabber fliesst dümmlich zum Blowjob, und auch ansonsten geht es recht krank zu.

Als Ebook und Taschenbuch im Handel.

Freitag, 7. April 2017

Flügge

https://www.flickr.com/photos/brittanyg/1419132290/
Dein Gesicht so fahl
im Licht der Neonröhren
im Schatten der Haltegriffe
an der Wand
wie abgewetzt mein Bademantel
an dir aussieht
bemerke ich erst jetzt
wo du selbst
fadenscheinig geworden bist
wie alle Gründe.

Du zitterst
deine Zigarette schmeckt nicht mehr
der Beutel füllt sich
das Stativ rattert
um auch alles ungefiltert
in den Kasten zu bekommen
doch was sich sammelt bis zum Gefrierbrand
ist schwarz und rot zugleich
wie ein Rouletterad.

Da ist kein Widererkennen in deinen Augen
meine Berührung
nicht mehr vertraut
du zuckst
als hätte ich dich geschlagen
ein Fremder
ich kann dich nicht ansehen.

Und dann öffnest du die Arme
nicht mehr zum festhalten
sondern um loszulassen
dich selbst
dein Leben
unsere Gemeinsamkeiten und Differenzen
die nun alle
nicht mehr das Druckerpapier wert sind
der Ambulanz
lass los.

Freitag, 31. März 2017

Komm auf die graue Seite

https://www.flickr.com/photos/paszczak000/3370417831/
...dort gibt es geistige Umnachtung!

Montag, 27. März 2017

Gülle in Hülle und Fülle


Ah, der Frühling. Die Bauern sprühen ihr braunes Gold auf den Acker, und Humankuh freut sich auf ihre Besamung. Lust auf abartigen Fäkalfetisch, und die gute alte Landluft? Dann spring auf den Traktor, und folge mir in die Scheune!

Samstag, 25. März 2017

Chantal, du Luder!


Dieses Exemplar geht nach Hessen an einen treuen Fan, der auf guten Fickschinken steht. Schön abgehangen muss er sein. Die Spalte rasiert und einladend. Dieses Mal war kein perverser Spruch gewünscht, nur eine Signatur und Datum. Dann überkam es mich: Ich wollte mich daran reiben, das Buch zwischen meinen Nippeln spüren...

Bock auf Sauereien? Dann hol dir Chantal, so lange sie die Beine spreizt!

Samstag, 18. März 2017

Dienstag, 14. März 2017

Ist Kannibalismus eklig?

https://www.flickr.com/photos/16210667@N02/15342420328/
...kommt auf die Gewürze an!

Freitag, 10. März 2017

Paladin

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Retrato_de_Herman_Goering.jpg
...und die Wunderlampe!

Mittwoch, 8. März 2017

Aluhut

https://www.flickr.com/photos/dskley/16425338171/
Ich streife alles von mir
den Tod der Vögel auf den Telefonleitungen
die Ratten in den Wänden
das falsche Kribbeln in meinen Fingerkuppen
ein Fluchtreflex und nicht mehr
ich rede es mir aus
die Ängste in meinem Kopf
tausend Spindeln
die den roten Faden suchen
ihn aufzwirbeln auf die Rolle
als wäre damit
alles erledigt und die Probleme
all die Dinge
die ich nicht mehr sehe
oder wahrnehme
alles was mir Angst macht.

Zitternd ziehe ich die Decke
die Welt da draußen
ist ein Hirngespinst
sie existiert
weil ich meinen Aluhut
vergessen habe
sie können
meine Antenne orten
das Magnetsignal meiner Gedanken
aufgespalten in Null und Eins
senden sie es durch die Leitung
Glasfaserkabel
kein Entrinnen

ich kappe den Draht.

Sonntag, 5. März 2017

Wenn ich dich ficke

https://www.flickr.com/photos/iloveblue/6044927958/
An was denkst du
während ich dich ficke

denkst du an den Müll
den ich runtertragen wollte
oder an die Spülmaschine
um die wir uns stritten
wer sie diesmal
einräumen sollte

denkst du an andere Männer
die geiler sind als ich
mit Waschbrettbauch und Muskeln
mit Grübchen am Kinn
und diesem Lächeln
wie es nur Geoge Clooney kann

denkst du an all die Metzgerlehrlinge
mit der dicken Fleischwurst
mit wem du mich
so alles betrügst

denkst du an deine Freundinnen
und die Kuchenrunden
wo ihr immer
über mich herzieht
über mein mangelndes Einfühlungsvermögen
über meinen kleinen Schwanz
über Technik und Finesse
die ich
beim Ficken missen lasse

woran denkst du
wenn ich dich ficke?

Freitag, 3. März 2017

Ekelporno

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hairy_Armpits.jpg
Nach lustigen Diskussionen mit Fans, die mein letztes Buch (Ranzig, wir erinnern uns) doch erheblich verstörte (Ekel-Porno? Alter, was geht denn bei dir?!) bin ich in mich gegangen, und habe mir über den weiteren Weg Gedanken gemacht.

Ich überlege bereits seit Langem, mal wieder einen reinen Fickschinken mit Frischleisch aus 100%-Biofotzen in die Auslage zu stellen. Aber warum soll ich mich auf Pornografie begrenzen? Ist das nicht eine Einschränkung?

Splatter zu schreiben ist ein mögliches Genre. Warum musss ich die Grenzen klar trennen? Kann ich nicht Pornoelemente in Horrorgeschichten einarbeiten? Jaaaaaa! Widerlich und geil, das ist mein Seelenheil!

Splatter und Pornografie gehören zusammen, wie der Untergang und das Abendland.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Jaja Hmhm

https://www.flickr.com/photos/robert7/708451204/
Ich möchte gerne
mit dir reden
dir begegnen
zwischen Papierstapeln und Abwasch
in dem raren Moment
wo unsere Schichten
sich treffen.

Jaja Hmhm

ist deine Antwort
wenn ich dich frage
wie dein Tag war
oder was du gerne
vom Markt hättest.

Jaja Hmhm

bekomme ich zu hören
wenn du tief
in deinen Spielen versunken bist.

Jaja Hmhm

ist deine Antwort
wenn ich einfach nur
die Zeit mit dir geniessen möchte
zu zweit
die rare Zeit
auf dem Sofa mit einem Film.

Jaja Hmhm

sagst du
wenn du mich ignorierst
wie eine Wettererscheinung
wie Regen und Schnee
wie Sonne und Wind
wie einen Menschen
der dich lieb hat
und nicht weiss
warum.

Samstag, 18. Februar 2017

Freitag, 10. Februar 2017

Evil Ed Fanzine: Ranzig


Heinrich Molke ist Käsemeister und auf seinem Gebiet eine absolute Koryphäe. Seine aberwitzigen Kreationen verzaubern die Gaumen und Nasen seiner Kunden. Seine Geheimzutat? Humankäse, den er auf von ihm gefangenen Frauen mit Akribie und Talent züchtet und dann aus ihren Geschlechtsteilen und/oder Achselhöhlen kratzt. Aber auch künstlich erzeugte Löcher im Körper seiner lebenden Käsemaschinen nutzt er zur Herstellung seiner aromatischen Leckereien. Aber für seinen großen Traum, den Gewinn der nationalen Käsemeisterschaften in Wiesbaden, muss er etwas ganz Besonderes präsentieren...

Thomas Reich ist ein junger Autor aus Villingen-Schwenningen und auf seinem Gebiet eine absolute Koryphäe. Seine aberwitzigen literarischen Kreationen sorgen dafür, dass unbedarften Lesern der Atem stockt und das Essen aus dem Gesicht fällt. Seine Geheimzutat? Eine Mischung aus härtenstem Splatter, absonderlichen Perversionen und ein wenig saftiger Pornografie, die ihm zumeist mitten in der Nacht aus den Fingern fliesst. Aber auch beissende Ironie und rabenschwarzer Humor finden sich in seinen Werken, dürften allerdings dem Großteil seiner Leser entgehen. Seinen Traum, sein 50tes Buch zu schreiben, hat er sich bereits im letzten Jahr mit dem Roman „Vieh“ erfüllt (Review folgt), mit seinem neusten, hier vorliegenden, Werk hat er wieder etwas ganz Besonderes geschaffen...

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ich, der ich immer die Augen nach der etwas anderen Literatur offen halte, erst Anfang diesen Jahres über Reich und sein Reich aus Absonderlichkeiten gestoßen bin und ich muss auch zugeben, dass ich nach dem Lesen der folgenden Absätze, die bei AMAZON als Vorschau verfügbar sind, doch eher skeptisch war:
Unter der festen Gummischicht reifte Lara dahin. Ihre Drüsen produzierten ein stinkendes Sekret, welches an asiatische Fischsauce erinnerte. Sie funktionierte besser als jeder Zwiebelsud. Es ging nichts über eine ordentlich fermentierte Fotze. Sieben volle Tage gärte der Fischtopf unter seinem Tiegel. Es war an der Zeit, das Frischesiegel zu erbrechen.
„Willst du an dir riechen?“
„Danke, ich verzichte.“
„Voller könnte ein Aroma nicht mehr werden.“
Hilflos wie eine demenzkranke Seniorin erlaubte sie Heinrich, das stramme Höschen abzustreifen. Heinrichs schwieliger Daumen glitt in ihren saftigen Spalt. Unter seinen harten Fingernägeln klebte Laras Substanz.
„Ich möchte dich über den Ofenkäse aufklären. Du weißt doch, was einen guten Ofenkäse ausmacht, oder?“
„Leider nicht.“
„Das finde ich sehr schade. Nun, ich möchte es dir erklären, bevor ich deine Muschi grille. Diese Ehrlichkeit gehört zu meinem Berufsbild.“
„Dein Ernst? Hältst du dich für einen profunden Käsemeister?“
„Selbstverständlich! Wenn du noch irgendwelche Zweifel hegst, so werde ich sie innerhalb der nächsten Stunden zerstreuen.“

Ich befürchtete eine Art stumpfer pornographischer Schlotze voller Stilblüten und langweiliger Sprache, also ging ich den äußerst vorsichtigen Weg und fragte Thomas erst einmal nach einem Rezensionsexemplar, machte ihm aber auch gleich klar, dass er von mir nur ein ehrliches Review zu erwarten hatte. Schließlich hat EVIL ED den Ruf sich bei jedem unbeliebt zu machen – positive Kritiken nur weil man etwas umsonst bekommt? Wir sind doch nicht Harry Knowles...

Thomas entpuppte sich bereits in unserem ersten Chat als ein durchaus intelligenter Mensch und meine Vermutung, dass hinter den bösen Worten ein doch eher lebensfroher Exzentriker steckte, bewahrheitete sich glücklicher Weise.

Am Freitagmorgen kam das Buch dann auch bereits an und den gestrigen Sonntag setzte ich mir die Aufgabe, zumindest mal reinzulesen, was dazu führte, dass ich das Buch heute Morgen letztmalig schließen und in der Nähe von Joseph D´lacy und Charlie Huston einordnen konnte.

Reich erzeugt, bei all den ekligen Szenen, bei all den beschriebenen Perversionen und bei all der Sprachkotze, die aus den Seiten quillt, einen Lesesog, der seinesgleichen sucht. Dabei erweist er sich als ein durchaus sprachgewandter Autor, der immer wieder mit neuen Bildern glänzen kann – und das nach mehr als 50 bisher geschriebenen Büchern.

Sicherlich muss man auch auf die Schwächen von „Ranzig“ hinweisen. Da ist zuerst einmal die recht einfache Charakterzeichnung – um genau zu sein gibt es, außer dem Protagonisten und seiner hygieneverweigernden, der Pädophilie nicht abgeneingten Tante, keine Figuren, die zu mehr dienen, als bloße Schlachtopfer zu sein. Allerdings würde eine tiefere Charakterisierung der Opfer und ihres Leidens auch dazu führen, dass das Buch tatsächlich unlesbar wäre, so dass man dafür schon fast dankbar sein kann.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die teilweise - gewollte - kreative Grammatik des Werke. So finden sich ab und an Sätze die. Einfach so mittendrin mit Punkten beendet werden. Obwohl eine kommagetrennte Fortsetzung passend wäre. Das gibt dem Buch an einigen Stellen einen seltsamen Effekt, der den Leser zusätzlich noch verstört.

Demzufolge – und ganz speziell durch den oben schon erwähnten rabenschwarzen Humor und die versteckte Ironie – ist „Ranzig“ ein Buch, das man jedem Leser absonderlicher Literatur nur ans Herz legen kann.

Nachdem das Buch in meinem Regal gelandet war, habe ich mir direkt bei AMAZON noch die Kindle-Version von „Vieh“ ausgeliehen – ich schätze mal ich werde auch heute nacht nicht viel Schlaf bekommen.


„King hat mich auf Horror gebracht
und Bukowski die Gossensprache beigebracht!“
Thomas Reich

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

DANKE AN DEN WESTERTEICHER . DAS BUCH KAUFEN KÖNNT IHR HIER.