Dienstag, 31. Oktober 2017

Sonntag, 29. Oktober 2017

Reifrock

https://pixabay.com/de/barbie-puppe-posieren-stadt-1749181/
Bist du reif für meinen Rock?

Sonntag, 22. Oktober 2017

Dienstag, 17. Oktober 2017

Leseprobe aus "Vaginase"


Doktor Riecher hatte schon viele Nasen gesehen. Gedacht, nichts könne ihn mehr erschüttern. Bis er die Atmungsorgane von Gräfin zu Hüpfburg-Lippe erblickte.
„Jesus Maria Gottes!“
Von einer Nase im organischen Sinne konnte kaum die Rede sein, sie existierte einfach nicht. Stattdessen zierte ein Gebilde ihr Gesicht, dessen lateinischer Titel Vaginase gelautet hätte. Ihre Oberlippe ging nahtlos in eine tiefe Kerbe über, die erst am Stirnknochen endete. Wie tief die Spalte ging, konnte er nur ahnen, ohne tief mit dem Fingergelenk hinabzutauchen oder der forschen Zunge. Erotische Möglichkeiten standen plötzlich im Raum, deren immense Fliehkraft ihn förmlich mitriss. Solche Perfektion konnte er mit dem Skalpell nicht schnitzen. Aus Helgas Gesicht wuchs eine Fotze, die zugleich ihre Nase war. Wie ein Huhn sein einziges Loch für eingehende Gockelschwänze gebrauchte, und austretende Fäkalien zugleich. Sickerte ein durchsichtiges Sekret heraus, um ihre Muschi geschmeidig zu halten für den mutigen Ritter, der seine Lanze darin versenkte. Nicht in seinen abartigsten Träumen hätte er sich ein derartiges Szenario ausgemalt. Gewünscht, dass Nase und Fotze zu einem einzigen Organ verschmolzen, ja. Es als wohlfeilen Humbug abgetan. Ein nie zu erreichender Zustand vollkommener Biogenese. Nun lagen ihre schleimigen Nasenlappen schutzlos vor ihm ausgebreitet. Doktor Riecher fehlten die Worte zum Glück. Weil sie ihren Mund nicht richtig schließen konnte, sabberte Gräfin Hüpfburg. Helga wischte ihr Kinn mit einem Stofftaschentuch, ähnlich Riechers familiärem Erbstück. Ihres war feiner gearbeitet, und aus Brüsseler Spitze. Für den Laien wirkte die Mutter aller Hasenscharten, als wüchsen der Blaublütigen gigantische Schamlippen im Gesicht, die es mit einem vollständig erigierten Pferdepenis aufnahmen. Die Familie zu Hüpfburg-Lippe verfügte über ein umfangreiches Gestüt. Erst neulich waren Bilder in der Regenbogenpresse gelandet. Fasziniert berührte Johannes das weiche Gewebe. Streichelte es ostentativ.
„Wurde operativ bereits etwas gemacht?“
„Noch nie, ich schämte mich zu sehr.“
Seine Finger führten ein Eigenleben. Während er sprach, erkundeten sie jeden Hügel und jede Falte ihrer Hasenscharte. Auf äußere Schamlippen folgten die Inneren, wie ein Geschwür aus Fleisch. Er suchte ihre Klitoris, und konnte sie nicht finden. Weil er in einer Nase stocherte.
„Helga, du brauchst dich nicht zu verstecken. Dein Antlitz ist bezaubernd.“
„Wirklich?“
„Ganz im Ernst. Pfeif auf die feine Gesellschaft. Pfeif auf gängige Schönheitsklischees. Pfeif auf ahnungslose Idioten, die dir Minderwertigkeitskomplexe einreden.“
„Ich bin nicht besonders telegen.“
„Lebst du für die Presse, oder für den Genuss? Ich will deine Rotze lecken.“
„Du meintest Fotze.“
„Es geht wirklich um deine Rotze. Eine Frau mit einem heißen Schoss finde ich an jedem Bahnhof. Entzückende Nasen wie deine kommen selten vor.“
„Willst du mich berühren? Mich verführen? Soll ich zu Diensten sein wie eine Straßendirne?“
„Ich will nur dein Gesicht. Vom Ficken sprach ich nie.“
Ohne sie zu bedrängen, war er nähergekommen. Die Gräfin plumpste auf einen Stuhl, und nahm ihren Hut ab. Ohne den Halbmondschatten der Krempe war das volle Ausmaß ihrer Missbildung sichtbar. Sie musste dringend medizinisch untersucht werden. Helga war ein böses Mädchen.
„Hast du sie rasiert?“
Riecher verwendete den Zungenspatel, um ihre Schamlippen auseinander zu drücken. Das Ergebnis war unbefriedigend, eine rosa Schwarte packte der Spatel, zwei überforderten ihn restlos.
„So wird das nichts.“
In weiser Voraussicht hatte er über den Tuttlinger Vertreter Instrumente geordert, die besser bei einem Gynäkologen aufgehoben wären. Schwere Spreizer, die noch die letzte Fotze aufspannten wie einen Regenschirm. Das Licht schimmerte rötlich durch die Haut. Er brauchte keinen Röntgenapparat oder andere bildgebende Maschinen, um jedes Blutgefäß abzulesen wie einen Stromzähler.
„Mach dein Fötzlein schön weit für meine Zunge.“
Feucht wurde sie unter seinen eifrigen Zungenschlägen. Ganze Sturzbäche dünnflüssiger Rotze liefen ihm ins Maul. Frauen waren seltsame Ozeanbewohner. Zwischen den Beinen schmeckten sie fischig, und aus der Nase salzig wie das Meer selbst.
„Ich mag dein herbes Aroma.“

Auch mal an der Nase lecken? Dann holt euch das neue Buch in der Apotheke.

Darreichungsformen:

Sonntag, 15. Oktober 2017

Vaginase


ICH WILL DEINE ROTZE LECKEN!

Facharzt Johannes Riecher geht nichts über ein enges Nasenloch. Rasiert muss es sein und schön feucht, damit er seinen Rüssel einführen kann. Fieberhaft forscht er dem nasalen Orgasmus entgegen. Macht Abstriche und Videoaufnahmen. Streichelt und leckt, reizt und quält. Auf sensible Schleimhäute wird keinerlei Rücksicht genommen. Wer überlebt, dem ist ein schweres Trauma sicher. Verstörender ist Sex auf Krankenschein nie gewesen!

Nur gegen Rezept als Ebook und Taschenbuch bei einem Hals-Nase-Otze-Spezialisten ihres Vertrauens.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Der Serbe

https://www.flickr.com/photos/zackboy/5573386628/
Heute backe ich
morgen braue ich
und übermorgen
da ficke ich
der Königin ihr Kind.

Dienstag, 12. September 2017

Wer mit den Hühnern aufsteht

https://www.flickr.com/photos/petroleumjelliffe/2932330337/
...ist mit ihnen ins Bett gegangen!

Montag, 4. September 2017

Amokläufer

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Columbine_High_School_sign.jpg
...bekommen Mengenrabatt!

Freitag, 1. September 2017

Alles feucht

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vote_mariage_pour_tous_Paris_2013.04.23_p5.jpg?uselang=de
 ...außer Mutti!

Donnerstag, 24. August 2017

Dirndl

https://www.pexels.com/photo/bavaria-beer-bodice-brunette-301304/
...für die Dutteln!

Mittwoch, 26. Juli 2017

Matt's Books auf Spreadshirt


Der gute Matt hat nun ebenfalls einen Shop auf Spreadshirt. Ich freue mich besonders, dass er mich mit auf den Buckel packt. Bzw. auf die schlappe Herrenbrust. Unter Extreme Horror habe ich einen festen Platz in seinem dunklen Herzen.

Montag, 24. Juli 2017

Relauch auf Wordpress


Irgendwann stösst auch der beste HTML-Programmierer an seine Grenzen. Zum Beispiel wenn es darum geht, seine Seite responsive zu machen, sprich darstellbar auf mobilen Geräten. Ich lernte Wordpress, und habe die ganze Kiste neu aufgesetzt. Nun könnt ihr mich auch auf dem Handy abchecken. Neugierig? Dann stöbert mal im neuen Design. Neu auch: Der Autor führt durchs Menü. In den Kategorienseiten lauern seltsame Bilder des Künstlers und Zitate.

Samstag, 22. Juli 2017

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen: Chantal


Inhalt:
"Chantal schließt mit ihren Freundinnen eine unmoralische Wette ab: Bis zum Ende der Saison alle Spieler der Fußballmannschaft flachzulegen. Alle Mittel sind erlaubt, auch die besonders Schmutzigen. Wie will sie in weniger als zwei Monaten elf Stollenhengste bezwingen? Das geile Rennen gegen die Zeit beginnt!"
~~~~~~~~~~~~~

Meinung:

Dieses Buch hat mich dazu gebracht, meine Definition von Erotik und Niveau nochmal gründlich zu überdenken.
Natürlich erwartet man bei solch einem Titel keine ausgebufften Geschichten à la Shades of Grey, sondern ich hatte gehofft, es schließt eher an die Festa Verlags Geschichten an. Irrtum Nummer eins.

Man begleitet die Protagonistin Chantal auf ihrem Raubzug. Dabei ist sie aber weder authentisch, noch irgendwie charaktergefestigt, sondern einfach nur geil. Der Autor versucht zwar hin und wieder so etwas wie Moral oder Ähnliches in Chantals Wesenzüge einzubauen, aber das ist im Grunde genommen lachhaft.
Und darum dreht sich auch das gesamte Buch, das zu meinem Glück nicht wirklich lang war: Sex, Sex und nochmal Sex, wobei ich eigentlich nicht gewillt bin hier das Wort "Sex" zu benutzen, denn das sollte theoretisch zumindest minimal klitzekleine Leidenschaft voraussetzen. Irrtum Nummer zwei.

Der Schreibstil des Autors ist gelinde gesagt verstörend - immerhin muss ich ihm zu gute führen, dass er ganze Sätze bilden kann und einen roten Faden hat, Hut ab. Das ist aber auch schon alles. Die gesamte Story wirkt wie runtergeschrieben, ohne Wert auf die Verständlichkeit zu legen. Da kommen dann Sätze raus wie...

...an dieser Stelle wollte ich ein Beispiel bringen, aber das kann ich einfach nicht, ohne das diese Rezi FSK18 wird...

Was mich zu einem weiteren Punkt bringt:

Jeder zweite Satz dreht sich um Vaginas und Penisse, Dreck, Säfte, Düfte, Löcher die gestopft, Rohre die poliert werden müssen... usw. Das sind nur die harmlosesten Varianten. Es gibt kein Synonym, keine Verniedlichung oder Abwertung für das weibliche Geschlechtsorgan, das NICHT in diesem Buch vorkommt.

Ich bin grundsätzlich davon ausgegangen, dass Chantal die Wette gewinnt. Aber ich hatte mir ein wenig mehr Widerstand seitens der Männer erhofft.
Die stellt der Autor nämlich allesamt als schwanzgesteuerte, spielsüchtige, hormonelle Freaks (und ja, ich meine Freaks) dar, die ihren gesamten Willen verlieren, sobald sie ein wenig Haut sehen - trotz Ehefrauen.
Es mag ja Menschen geben, die so über das andere Geschlecht denken, aber ich gehöre nicht dazu.

Eigentlich will ich auch gar nicht mehr viel sagen.
Die Wortschöpfungen des Autors zeugen von großer Fantasie, sind aber einfach nur fehl am Platz... "Das Runde muss ins Schlitzige" - z. Bsp: Eine Kapitelüberschrift.

Fazit:

Ich war erleichtert und froh, als das Buch vorbei war. Teilweise habe ich Seiten übersprungen, weil eh überall das Gleiche nur mit anderen Kerlen drin steht. Wer anspruchslose Geschichten ohne Niveau, Moral, Leidenschaft und jeder Menge Ekelzeug mag, der kann "Chantal" sicher etwas abgewinnen. Ich nicht. Flop des Jahres. Ein Stern.

Vielen Dank an Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Ficken in Buchform fällt nicht jedem leicht. Es ist Porno in Buchform gepresst.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Postkarte "Christoffer"

http://maxpixel.freegreatpicture.com/Dead-Zip-Blood-Make-up-Woman-Face-Ceremonial-1761844
Kehret zurück zu den Anfängen, Christoffer begins.

Freitag, 14. Juli 2017

Postkarte "Lotta"

https://pixabay.com/de/beine-frau-fersen-sexy-haut-knie-1031525/
Wolltest du schon immer mal wissen, wie die Reichen und Schönen ficken? Dann hol dir diesen Klassiker der Einhandliteratur!

Montag, 10. Juli 2017

Leseprobe aus "Pennerbrenner"


Nachdem Jenny ausgeblutet war, trieb er mit seiner Machete Kerben in den Ast, sie kam herunter wie faules Obst. Justus verging sich an ihrem Leichnam. Ihr Kopf, von wenigen verbliebenen Sehnen und einem dünnen Hautlappen getragen, riss dabei ab. Er rollte ein Stück das Gelände abwärts, und starrte ihn aus staubigen Murmeln an. Der Tod schenkte ihr keine Würde. Der Tod schenkte niemandem etwas. Justus Wohlleben war ein stürmischer Liebhaber.
„Mensch, was bist du blass. Kommt bestimmt von der Nachtschicht. Gönn dir mal Solarium, siehst gleich viel geiler aus.“
Hinterher das Dilemma, sie loszuwerden. Taxigeld konnte er sich sparen, der Anreiz fiel aus. Einen Kaffee hätte sie auch nicht runterbekommen mit ihrem geschwollenen Blaseschlund. Er wäre ihr wie Abwasser aus dem Halsloch gesickert. Wohlleben packte die Hure an den Handgelenken, und zog sie hunderte von Metern durch den Wald, bis er auf eine Seitenader des Main traf. Jenny bekam eine Seebestattung erster Güte. Wasser und Flusskiesel spülten alle Spuren seiner Behandlung von ihr ab, bis auf die klaffende Wunde unter ihrem Kinn. Mit ein wenig Glück geriet sie in die Flügelschraube eines Binnenschiffs, und wurde in Fischfutter verwandelt, noch bevor der hässliche Tag zu Ende ging. Justus kehrte zurück zum Tatort, um ihren Kopf zu holen. Sollte er sie an den Haaren packen? Oder wie eine Bowlingkugel, die Finger tief in Nase und Mund vergraben? Jennys Kotze glitschte zwischen seinen Fingern. Weit schleuderte er die Kugel durch den Wald. In Rotation begriffen sprenkelte sie Blätter und Zweige mit allen Körpersäften, die so an ihr klebten. Erbrochenes, Blut und Lymphe. Menschen hatte Justus noch nie leiden können. Hässliche Schleimbeutel, und wenn du sie aufschneidest, wird es nicht gerade appetitlicher. Mit einem sumpfigen Platschen landete ihr Kopf im Wasser, das Haar wie eine Medusa um ihr Haupt verteilt. Die Strömung nahm ihn mit. Er hatte bessere Ficks gehabt in seinem Leben, viel bessere.

Komm mit mir auf die Jagd. Die Sozialschmarotzer verstecken sich im Taschenbuch und Ebook.

Samstag, 8. Juli 2017

Pennerbrenner


Der boniverwöhnte Banker Justus Wohlleben wurde als Kind von Obdachlosen gequält. Grausam erlegt er Pimmel-Willy und seine getreue Rattenschar. Was nicht verbrennt, dem tritt er den Schädel mit dem Stiefel aus. Wie weit würdest du gehen, um deine Bedürfnisse zu stillen? Wie weit für Liebe? Wie weit für Hass? Wie weit für einen Schluck Branntwein? Justus Seele ist zerbrochen seit dem Tag seiner gewaltsamen Entjungferung. Mit dem Flammenwerfer jagt er die Penner aus ihren Nachtquartieren. Der einsame Gipfel des Raubtierkapitalismus kennt nur eine Währung: Angebot und Nachfrage.

Investieren Sie noch heute in verlaustes und verlumptes Humankapital. Das Angebot ist als Ebook und Taschenbuch erhältlich!

Donnerstag, 6. Juli 2017

Arya Green: Kaltfleisch Gesamtausgabe



Hallo meine Lieben!

Heute gibt es eine Rezension für die Liebhaber des Extremen unter Euch!
Heute geht es um:

*Kaltfleisch*
Autor: Thomas Reich

Format: Taschenbuch, Ebook
Preis: TB 18,99 / Ebook 9,99
Seitenanzahl: 336

Dieses Buch gibt es auch als Einzelausgaben:

Kaltfleisch 1 - Faule Begierden
Kaltfleisch 2 - Vergorene Liebe
Kaltfleisch 3 - Knackige Knochen
Kaltfleisch 4 - Sinnliche Särge

Über Thomas Reich:

++SPLATTER++PORNO++SATIRE++

Thomas Reich ist ein junger Autor aus Villingen-Schwenningen und auf seinem Gebiet eine absolute Koryphäe.

Lustvoll überschreitet er persönliche Grenzen, und die seiner Fans allemal. Seine aberwitzigen literarischen Kreationen sorgen dafür, dass unbedarften Lesern der Atem stockt und das Essen aus dem Gesicht fällt.

Seine Geheimzutat?

Eine Mischung aus härtestem Splatter, absonderlichen Perversionen und ein wenig saftiger Pornografie. Aber auch beißende Ironie und rabenschwarzer Humor finden sich in seinen Werken. Mit jedem neuen Buch wächst das Spektrum seiner Perversionen.

*Klappentext*:

Wie weit darf Mutterliebe gehen?

Als die Polizei die Wohnung aufbricht, finden sie einen völlig verstörten und verwahrlosten Neunjährigen. Daneben liegt der Leichnam seiner Mutter.Doch sie ahnen nicht, welch abscheuliche Szenen sich in der Vergangenheit abgespielt haben.

Wenn alle Tabus zerbrochen wurden. Reift das Verlangen nach kaltem Fleisch heran, wie eine faule Frucht.

*Fazit*:

Als erstes möchte ich Thomas Reich für das tolle Rezensions Exemplar danken. Ich fand mich in einer unglaublichen Welt wieder und es wurde mir keine Sekunde langweilig.

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Als ich anfing dieses Buch zu lesen, hatte ich etwas Respekt vor dem Thema Nekrophilie, aber da ich sehr gerne neues ausprobiere wie ihr wisst, ihr kennt mich, las ich es natürlich und kaum hatte ich angefangen, konnte ich auch schon nicht mehr aufhören.

Ihr werdet in eine Welt hineingezogen die ihr wahrscheinlich nie begreifen werdet, die wir alle wahrscheinlich nie begreifen werden.

Ihr bekommt einen Einblick in das Leben eines kleinen Jungen, der in einer verwahrlosten Wohnung neben dem schon älteren Leichnam seiner Mutter gefunden wird.

Man bringt ihn in ein Heim, wo sich langsam aber sicher seine merkwürdigen Seiten zeigen.

Er ist nicht wie andere Kinder und wird es auch nie sein, und so begleiten wir ihn bis ins Erwachsenen Alter und sehen zu wie seine "Begierden" Gestalt annehmen und wie er seine sexuellen Gelüste versucht zu befriedigen.

Doch das ist alles nicht so einfach, wenn man auf lebloses Fleisch steht, und doch findet er immer wieder einen Weg.

Was aber ist mit Zwischenmenschlichen Beziehungen?

Wird er jemand eine Beziehung zu einem lebenden Wesen führen können?

Ohne das seine Mutter immer wieder für ihn, trotz ihres Ablebens, im Vordergrund steht?

Das alles erfahrt ihr in Kaltfleisch.

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Ich warne Euch aber, wenn ihr so etwas noch nie gelesen habt, oder wenn euer Ekel sehr hoch ist, dann solltet ihr die Finger von diesem Buch lassen.

Seid ihr aber Fan´s von Ekligem und Gewalt, dann seid ihr hier absolut richtig und könnt euch auf eine interessante Geschichte freuen, die euch so manchmal schwer schlucken lassen wird.

Thomas versteht es uns zum Ekeln zu bringen und er weiß ganz genau wie man die Leser an seine Grenzen treibt, dass muss man ihm lassen.

Ein Autor der auf seinem Gebiet ein Meister ist!

Dies wird nicht das letzte Buch gewesen sein, was ich von Ihm lese, denn er hat mich mit seiner Story, aber auch mit seinem Schreibstil absolut überzeugt.

Thomas, ich danke dir das ich dein Buch lesen durfte und freue mich wenn ich mal wieder etwas für dich rezensieren darf.

Und jetzt auf geht´s und ab zu Amazon!

Lest dieses Buch und ihr werdet Ekel mit ganz anderen Augen sehen!

Viel Spaß beim Lesen meine Lieben!

Eure Arya Green

Freitag, 30. Juni 2017

Postkarte "Faule Begierden"

https://pixabay.com/de/photoshop-manipulation-digitale-kunst-2123207/
Komm zu Mutter ins Bett. Schmiege dich an ihre kalte Haut, und schlürfe Geborgenheit aus ihren Knochen.

Montag, 26. Juni 2017

Nervenaufreibend


Gestatten, Karl Aries, unter Freunden auch Karies. Hast du brav geputzt? Ich ziehe meinen Schniepel durch alle Zahnzwischenräume. Wer etwas findet, der darf es behalten. Und von diesen Essensresten lebe ich wie ein Penner. Wenn es stürmt, weht mir der Mundgeruch entgegen. Na, gab's wieder reichlich Knoblauch? So kriegst du nie eine Alte weggebuttert. Ach, jetzt wirste auch noch frech? Wenn du mir blöde kommst, hol ich meim Brudern, den Baktus. Dann fliegt die Kauleiste!

Freitag, 16. Juni 2017

Donnerstag, 15. Juni 2017

Ich behalte dich im Auge


Tu nicht so scheinheilig. Du warst in der Schmuddelecke, Bücher kaufen. Kein Grund, sich zu schämen. Bist doch schon achtzehn. Oder hast genügend Haare da unten, dass ich es dir abkaufe. Schnapp dir einen Schmöker, und geh dir einen keulen. Dein Penis kann ein Lesezeichen sein.

Samstag, 3. Juni 2017

Lutschmaul

https://www.flickr.com/photos/photomequickbooth/2891825517/
Ich erkenne ein
perfektes Lutschmaul
wenn ich es sehe.

Du kannst schlank sein
wie eine Gerte
oder voluminös
wie eine Presswurst
in deiner Stoffschwarte.

Ich sehe es
in deiner Art zu lächeln
wie sehr du
meinen Schwanz
in deiner Kehle möchtest
gib es doch zu
du starrst mir
seit einer Viertelstunde
auf den Schritt
und überlegst dir
was du
mit dieser Beule anfangen könntest.

Knie vor mir
dass ich dein Haar packen kann
näher heranziehen
bis ich dein Gaumenzäpfchen spüre
und den genoppten Schlund.

Mach es mir.

Freitag, 2. Juni 2017

Freitag, 26. Mai 2017

Donnerstag, 25. Mai 2017

Dunkles Kapitel: Ausgeschabt


Der Mensch ist es gewillt, einen Berufsweg einzuschlagen, indem er sich wohlfühlt und mit dem er sich identifizieren kann. Dr. Engelmachers Vorlieben für ungeborene Föten sowie für pralle, schwangere Bäuche steht dem Gynäkologen nichts im Wege. Um jegliches Martyrium an seinen Patienten durchführen zu können, benötigt er nur eine Waffe, und zwar Vertrauen, doch wer ist vertrauenswürdiger als der eigene Arzt?

Da das Buch recht dünn ist, war ich überzeugt davon, es in recht kurzer Zeit zu beenden. Tja falsch gedacht, schon nach einigen Kapiteln musste ich mal Pause einlegen. Der Autor versteht es ein Ekelgefühl bei mir heraufzubeschwören. Gott sei Dank fing ich mich nach einigen Stunden wieder und es konnte weiter gehen, ich wollte es ja unbedingt beenden und der Gedanke, dass mir einige Kapitel zu zusetzten, ließ mich neugierig werden. Nach und nach gewöhnt man sich an jegliche verstörenden Gedanken der beschriebenen Personen. Kurzzeitig kam ich an ein paar Stellen aus der Geschichte raus, fädelte mich aber immer wieder nach einigen Sätzen wieder ein.

Kurzer und recht ekelhafter Lesegenuss

Vielen Dank an Dunkles Kapitel 👶.

Samstag, 20. Mai 2017

Freitag, 19. Mai 2017

Postkarte "Ausgeschabt"

http://maxpixel.freegreatpicture.com/Pregnancy-Belly-Black-Pregnant-1616246
Holt die Eiskelle raus, es gibt Babys! Hier geht es zur Klinik.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Behindert bis in den Daumen


Gleich kommt mein geiler Pfleger, und windelt mich, dass mir hören und sehen vergeht!

Geistig zurückgeblieben von der ersten bis zur letzten Seite👌.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Sonntag, 14. Mai 2017

Podcast-Interview auf Evil Ed


Er schreibt Bücher, bei denen dem Leser das Essen aus dem Gesicht fällt. Trotzdem ist er aber noch ein normaler Mensch geblieben - zumindest wenn man den EVIL ED Standard anlegt.

Zum Start seines aktuellen Werkes "Krüppelknüppel", in dem ein bisexueller Krankenpfleger Behinderte sexuell missbraucht und dann zu Gladiatorenspielen erzieht, unterhielten wir uns mit Thomas und entlockten ihm einige interessante Infos.
Unter der festen Gummischicht reifte Lara dahin. Ihre Drüsen produzierten ein stinkendes Sekret, welches an asiatische Fischsauce erinnerte. Sie funktionierte besser als jeder Zwiebelsud. Es ging nichts über eine ordentlich fermentierte Fotze. Sieben volle Tage gärte der Fischtopf unter seinem Tiegel. Es war an der Zeit, das Frischesiegel zu erbrechen.
„Willst du an dir riechen?“
„Danke, ich verzichte.“
Wer schreibt denn sowas? Das hatte uns auch interessiert und so trafen wir uns mit Splatterautor Thomas Reich.

Erstaunlicher Weise entpuppte sich der Vater der Perversionen, der versucht in jedem Buch neue Tabus zu brechen, als ein durchaus witziger Gesprächspartner. Wie ich schon in meinem Review zu seinem vorletzten Buch "Ranzig" vermutet hatte, versteckt sich hinter der Maske des perversen Schreiberlings, ein Mensch mit einem sehr sarkastischen Humor und einer interessanten Geschichte.

In unserem Gespräch gehen wir auf einige seiner Werke ein, entdecken zusammen einige interessante rote Fäden, die Thomas selbst noch gar nicht so bewusst waren und sorgen mit Textauszügen (wie immer in unvergleichlicher Weise von Olaf gelesen!) dafür, dass Euch beim Hören das Essen aus dem Gesicht fällt.

Wie bei uns EDdies üblich gibt es natürlich auch wieder eines unserer beliebten Intros. Ebenfalls gibt es wieder Musik von "Salem´s Pop". Diesmal neben unserem EVIL ED Theme auch noch als End-Theme den Song "The Creeps" aus dem genialen Album "Finally Insane".


Im Original auf Evil Ed, der macht öfters so komische Sachen...

Freitag, 12. Mai 2017

Postkarte "Ranzig"

https://pixabay.com/fr/fromage-stilton-bleu-moisissure-bleue-3491/#_=_
Milchsauer vom Leib geschabt, erwartet dich diese Spezialität im Käseshop.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Samstag, 6. Mai 2017

Freitag, 5. Mai 2017

Postkarte "Roadkill"

https://www.flickr.com/photos/diongillard/252757170/
Willst du Daddy zu Diensten sein? Oder soll er dir nur den Wanst ausschlagen? Dann komm in die Pflegefamilie...

Donnerstag, 4. Mai 2017

Ich bin der geilste

https://www.flickr.com/photos/21762215@N07/7679517676/
...Türstopper im ganzen Haus!

Dienstag, 2. Mai 2017

Ich bin bekannt

https://www.flickr.com/photos/markjsebastian/324415953/
...ich steh am Straßenrand!

Montag, 1. Mai 2017

Bei Sympathie

https://www.flickr.com/photos/dogpaste/4342663963/
...fällt Ficken leichter!

Freitag, 28. April 2017

Wenn Oma geil ist

https://www.flickr.com/photos/alexandriapasse/10522176614/
...brauchst du Haftcreme!

Mittwoch, 26. April 2017

Frühjahr ist Gartenzeit


Bist du schon beschnitten? Oder soll ich deinen jungen Trieben nachhelfen? Wer einen Fetisch hegt für geile Gewächse, dem kann geholfen werden.

Viel Spass wünsche ich Michael Merhi aus Berlin.

Dienstag, 25. April 2017

Fäkalterror in Berlin

Wer kiloweise Scheiße frisst, überall der Größte ist! Ich versende Fäkalterror an einen befreundeten Verleger und Booktuber. Herr Merhi, ich wünsche ein braunes Lesevergnügen.

Auch ne Extrawurst? Hier gibt es das Buch.

PS: Bevor ihr mich für vollkommen pervers haltet, es ist Erdnussbutter!!!



Montag, 24. April 2017

Rollerbslein: Krüppelknüppel


Jep, nach reichhaltiger Lektüre diverser THOMAS REICH-Bücher, bin ich nun bei einem Werk angekommen, wo ich sagen muss:"Nicht Mein`s!" und das, obwohl selbst AUSGESCHABT oder die KALTFLEISCHGESAMTAUSGABE nach meinem Geschmäckle waren.

Tja, mit KRÜPPELKNÜPPEL wir haben hier einen knapp 150-seitigen Extremroman, bei dem jeder bisexuelle Sadist voll auf seine Kosten kommt.
Hilflose Behinderte beider Geschlechter werden in allen Varianten missbraucht und gequält. Hauptfigur ist Severin Klein, der seinen behinderten Bruder früh und auf übelste At und Weise verloren hat. Dieser Bruder wurde wie ein Tier im Keller gehalten und und und - nix spoiler!-) Lest selbst, wenn Ihr mögt:)

Bücher von Thomas Reich sind nie leicht oder nett, aber diese allseitige Hilflosigkeit auf der einen Seite ist so krass und sinnlos dargestellt, dass mir selbst ein EXTREMBUCH aus dem Festa-Verlag, DER TERATOLOGE, sanft und gemütlich vorkommt, obwohl dort auch Behinderte missbraucht und gequält werden. Dort wird der Leser aber einem Faden durch`s Buch geführt und kann sich hier und da mit seinem Kopfkino einschalten. Abschalten beim Lesen, Identifizieren oder Kopfkino, konnten bei mir nicht aufkommen. Nix:(

KRÜPPELKNÜPPEL war nicht komplett schlecht oder oder oder, war aber nicht Mein`s!

Ich warte auf die nächsten Leckerbissen von Thomas Reich, denn bisher musste der Leser nie lange warten!-)

Nur 2 Sterne, selbst Stammleser kann man an ihre Grenzen führen. Trotzdem vielen Dank an Rollerbslein.

Freitag, 21. April 2017

Wer sie zuletzt angepackt

https://www.flickr.com/photos/tipstimesadmin/11557918763/
...der zahlt die Abtreibung!

Dienstag, 18. April 2017

Ein Dreier?

https://www.flickr.com/photos/sebastianfritzon/2315471170/
...aber flott, ich habe keine Zeit!

Freitag, 14. April 2017

Leseprobe aus "Krüppelknüppel"


Wehrlos wie Schlachtvieh nahm er Kleins fleischige Hand, und ließ sich führen. Bei seiner Dosierung wäre er sonst mit dem Kopf gegen die Wände geschlagen, sein Zimmer aber hätte Hochgart nie erreicht. Severin wurde rot dabei, es war ein sehr intimer Moment. Händchenhaltend gingen sie durch den Flur, als wäre dies die Bewährungsprobe für ihre ramponierte Beziehung. Es war romantisch, sein Hirn auszulöschen. Wie eine Braut hätte er ihn über die Schwelle hieven sollen, doch Franks enormes Körpergewicht verbot diese Option. Severin hatte schon immer auf Berge verschwitzten Fleisches gestanden, dem die Angst noch aus den Poren tropft wie einem Tier. Alles was du tust oder sagst, kann als Gleitmittel gegen dich verwendet werden.
„Komm, mein Schatz.“
Rosenblüten lagen auf den Laken verteilt. Klein hatte sie in seiner Mittagspause im Park gepflückt, und sich dabei an den Dornen verletzt. Weil er schnell agieren musste, um nicht erwischt zu werden. Doch was wiegte schwerer an dem Tag, wo du mit dickem Sündenregister vor deinen Schöpfer trittst: Dass du ein Beet geschändet hast, oder einen medikamentös wehrlos gemachten Behinderten? Severin Klein begann, sich auszuziehen.
„Es war eine schöne Hochzeit, das Buffet lecker und reichhaltig. Die Gäste haben bis in den frühen Morgen getanzt. Mein Schatz, du sahst einfach hinreißend aus in deinem gestreiften Bademantel und den grauen Pantoffeln. Wir hatten sogar einen Zauberer.“
„Kaninchen aus Hut?“
„Sagen wir, er hat den Kobold aus der Hose befreit mit seinem langen, harten Zauberstab.“
„Schade. Hätte gern gesehen.“
„Das kannst du! Wie würde es dir gefallen, wenn ich den Zaubertrick nachspiele?“
„So richtig?“
„So richtig-richtig. Bis dir der Arsch blutet.“
„Toll!“
Frank Hochgart klatschte in die feuchten Patschehändchen. Er war nervös, wie vor jeder Vorstellung. Dabei konnte er sich keine Vorstellung machen, was gleich abging. Severin führte ihn zum Bett, dem Ort seiner Hochzeitsnacht. An den Wänden hingen Bilder in Fingerfarben hinter Passepartout. Er hatte sie letzten Herbst dort angebracht, um Frank eine Freude zu machen. Nun bildeten sie das erotische Stimuli im Hintergrund. Geradezu zärtlich zog er dem sanften Riesen die Hose aus.
„Du trägst eine Windel?“
„Doktor Scheurer sagt, ich bin nicht ganz dicht.“
„Sehe ich. Quasi ein Auslaufmodell.“
Damit hatte er nicht gerechnet. Gleichzeitig machte es ihm einen Harten, ohne dass Frank ihn mit seiner fleischigen Pranke anfasste. Er allein trug die Darmschuld an dieser gescheiterten Kreatur. Weil er ihm das Wichsen beibrachte, geriet Frank in Schwierigkeiten und musste medikamentös ausradiert werden. Trotz der verlustreichen Wesensänderung blieb ein nicht abzustreitender erotischer Reiz. Er allein hatte ihn zerstört.
„Worauf wartest du? Dann mal runter mit der Windel!“
Mühsam plagte Hochgart sich mit den Klebeverschlüssen. Als schaue man einer betrunkenen Ameise zu, die krampfhaft versucht, Blattreste in den Bau zu tragen.
„So wird das nichts.“
Severin öffnete die Vorderseite. Man konnte Glück haben, wenn man ein Baby wickelte, und es hatte keinen Furz gelassen. Oder man fand eine braungelbe Katastrophe vor, wie in Franks Fall. Bis zum Bauchnabel hatte er sich eingeschissen, und hinten dürfte es kaum besser aussehen. Mit zwei Fingern zog er die wulstige Vorhaut zurück. Selbst die Nille hatte etwas abbekommen. Klein ging mit der Nase heran, um das volle Bukett zu kosten. Dann nahm er ihn in den Mund. Zwischen seinen Zähnen knirschten Samenkörner. Er erinnerte sich: Gestern hatte es Bircher Müsli gegeben. Was der Körper als unverdaulich betrachtete, landete in der Windel. Klebte unter der Vorhaut, und steckte im Brunzloch. Severin leckte ihn sauber wie eine Vogelmutter ihr Kind. Und genauso schmeckte es: Wie Wiedergekäutes.
„Dreh dich um.“
Hier wurde es wirklich unangenehm. Herrschten auf der Vorderseite noch gemäßigte Ausscheidungen vor, war Franks Hinterteil ein einziger Brei. Mit Mühe und Not konnte er sein Arschloch finden. Die zart verästelte Blume, die er in der Hochzeitsnacht zu pflücken gedachte. Mit beiden Händen bog er die Makronenmasse beiseite. Da war es endlich, eingesäumt von fast unsichtbaren Albinohärchen, weißblond wie die wenigen Stoppeln auf seinem rasierten Schädel. Klein leckte sie sauber, bis die weiche Opferhaut rosa schimmerte.
„Das kitzelt.“
„Ich wusste, dass es dir gefällt.“
Der Pfleger bockte seinen Hintern auf wie eine Zielscheibe im Schießstand einer Jahrmarktsbude. Wer würde dem Blechkaninchen das Fell wegballern? Nur mühsam fanden Severins Hände Halt in Franks verschmiertem Hinterteil. Auf Gleitcreme konnte er verzichten. Es packte eine dicken Batzen, und ölte sich den Kolben ein. Damit müsste es gehen.
„Wenn es wehtut, ist es Liebe.“
Severin glühte aufrichtig für seinen Behinderten und dessen massigen Körper, wie es nur ein Pfleger fertigbrachte. Von einer Mutter wäre nicht zu erwarten gewesen, dass sie freundschaftliche Gefühle für ihren Sohn entwickelte. Also war Klein ihm Vater und Mutter zugleich. Der angekettete Bruder im Keller. Das dunkelste Geheimnis seiner Jugend. Die Monster im Keller. Er war alle Geister seiner eigenen Vergangenheit und der Schrei des Vogels über den Feldern. Ein Habicht kreiste über den Wurzelsoden, und stürzte sich auf die Feldmaus mit dem Gesicht eines sabbernden Idioten.
„Aua macht!“
„Du weißt nicht, was Schmerz ist. Du hast echten Schmerz nie kennengelernt.“
Er hätte gnädig sein können. Rücksicht nehmen auf seinen unerfahrenen Sexualpartner. Aber das stimmte ja nicht. Dass Frank Hochgart vollkommen unerfahren war. Alles war er übers Ficken wusste, hatte Severin ihm beigebracht. Wenn man langsam machte, entspannte sich der Schließmuskel irgendwann. Nahm man auf biologische Begebenheiten keinerlei Rücksicht, riss er ab wie eine Gitarrensaite. Im einen Moment rammelte Severin noch gegen ein Segeltuch, im nächsten Moment warf er die Salami in den Hausflur. Das verstand man unter barrierefreiem Bumsen. Hochgart wehrte sich trotz der starken Medikamente wie ein Tier in schwerster Not.

Magst auch einen zwischen die Hinterbacken? Dann hol dir das Buch...

Mittwoch, 12. April 2017

Krüppelknüppel



Die EUTHANA öffnet ihre Pforten zum barrierefreien Bumsen. Sei auch du Teil der Orgie, oder feuere die behinderten Gladiatoren an!

Wem "Ausgeschabt" noch zu human war, der kommt in dieser Anstalt auf seine Kosten! Die Windeln sind prall gefüllt mit Scheiße und Erektionen, der Sabber fliesst dümmlich zum Blowjob, und auch ansonsten geht es recht krank zu.

Als Ebook und Taschenbuch im Handel.

Freitag, 7. April 2017

Flügge

https://www.flickr.com/photos/brittanyg/1419132290/
Dein Gesicht so fahl
im Licht der Neonröhren
im Schatten der Haltegriffe
an der Wand
wie abgewetzt mein Bademantel
an dir aussieht
bemerke ich erst jetzt
wo du selbst
fadenscheinig geworden bist
wie alle Gründe.

Du zitterst
deine Zigarette schmeckt nicht mehr
der Beutel füllt sich
das Stativ rattert
um auch alles ungefiltert
in den Kasten zu bekommen
doch was sich sammelt bis zum Gefrierbrand
ist schwarz und rot zugleich
wie ein Rouletterad.

Da ist kein Widererkennen in deinen Augen
meine Berührung
nicht mehr vertraut
du zuckst
als hätte ich dich geschlagen
ein Fremder
ich kann dich nicht ansehen.

Und dann öffnest du die Arme
nicht mehr zum festhalten
sondern um loszulassen
dich selbst
dein Leben
unsere Gemeinsamkeiten und Differenzen
die nun alle
nicht mehr das Druckerpapier wert sind
der Ambulanz
lass los.