Mittwoch, 4. September 2013

Wochenmarkt


Wenn man beizeiten aufsteht, um früh auf den Wochenmarkt zu kommen, wird man langsam alt. So jedenfalls lästert mein Supermarkt-indoktriniertes Umfeld.

Es war reine Neugier, die mich auf den Wochenmarkt trieb. Und dort kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Zum ersten Mal seit Jahren sah ich einheimische Gemüsesorten, die sich wesentlich von all dem importierten Dreck unterschieden. Und preislich kann es mit den großen Ketten wie Edeka und Real mithalten. Zumindest, wenn man saisonal einkauft. Genau das hatte ich ja verlernt: Was zu welcher Jahreszeit normalerweise wächst.

Anstatt tausende Kilometer zurückzulegen auf dem Weg von Spanien oder Holland, kommt die Ware von um die Ecke. Reginale Händler und kleinere Betriebe werden unterstützt. Geschmacklich hält das Gemüse, was es verspricht. Wenn dir von einfachem Lauch einer abgeht, dann weisst Bescheid... 

Den Dirty Dichter kannst du in Zukunft regelmässig auf dem Wochenmarkt antreffen. Meistens erkennst du ihn von Weitem an einem exzentrischen Hut.

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