Dienstag, 24. Januar 2012

Das böse F-Wort


Ladies und Gentlemen,

reden wir einmal übers F(l)icken. Ein Thema, das jeden interessieren dürfte, allein schon aus Eigennutz. Eine Kunst, die in unserer industrialisierten Gesellschaft in Vergessenheit geriet. Die jüngsten meiner Leser werden verwirrt den Kopf schütteln. Vielleicht hatte die Grossmutter dieses Wort einmal erwähnt, hinter vorgehaltener Hand. Dabei braucht es kaum mehr als Nadel und Faden, sowie eine ruhige Hand.

Natürlich kaufe ich mir hin und wieder etwas Neues. Aber von einigen Lieblingsstücken trenne ich mich sehr ungern. Im konkreten Fall handelt es sich um einen Pullover aus dem Jahre 1997, der seitdem ein paar Mal aus der Mode kam, aber ebenso oft wieder aktuell wurde. Die Zeit arbeitet zu meinem Vorteil. Man muss nur Geduld besitzen. Oder einen eigenen Geschmack, und auf das Werturteil seiner Mitmenschen pfeifen.

Soll ich ihn wegwerfen, wegen zwei kleiner Löcher? Es wäre doch ein Armutszeugnis, dies nicht mit ein paar schnellen Handgriffen beheben zu können!

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